Laudius Online Campus: Teil 2

Der Weg zu einem außergewöhnlichen digitalen Lernerlebnis

Wir haben ein Learning-Management-System von Grund auf strategisch und Gestalterisch begleitet. Das Produkt vereint vier Nutzergruppen in einem System und ermöglicht als individuelle Web-App besondere kundenspezifische Geschäftsprozesse.

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Einblicke und Highlights aus dem Campus

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Erfolge

Modernisiertes Lernerlebnis für Studierende
Durch die Digitalisierung und Modernisierung der Lernerlebnisses entsteht ein fokussiertes und motivierendes Lernerlebnis. Die digitale Inhalte ermöglichen eine nahtlose Verbindung von Quizzen, Medien und Aufgaben.

Digitalisierung der Lerninhalte
Mit der Einführung eines Content-Management-Systems wurde die Pflege und Weiterentwicklung der Lerninhalte grundlegend digitalisiert. Redakteur:innen können bisher printgeprägte Materialien importieren, anreichern und für den digitalen Campus aufbereiten. So entstand eine moderne, effiziente Grundlage für die kontinuierliche Aktualisierung und Erweiterung der Lerninhalte.

Eine Lernplattform, die mitwächst
Durch die Entwicklung einer individuellen Softwarelösung konnten kundenspezifische Business-Prozesse passgenau abgebildet werden. Die gemeinsame Nutzung des Systems durch vier Nutzergruppen – Studierende, Dozierende, Redakteur:innen und Administrator:innen – ermöglicht deutlich effektivere und flüssigere Workflows im Backoffice und bietet zugleich die technologische Grundlage für Wachstum und zukünftige Veränderungen.

„Beispiel-Zitat manchmal geschieht Veränderung nicht, weil wir es planen, sondern weil das Leben uns sanft – oder hart – daran erinnert, dass wir gewachsen sind. Und dass das, was uns gestern getragen hat, heute zu klein geworden ist.“

Beispielname Mustermensch, 
Productmanager bei Laudius

Product Owning in den eigenen Reihen 

Für die Umsetzung integrierten wir den Product Owner aus den Reihen von Hello x direkt ins Team. Auf Basis der Product Vision definierten wir Epics und Stories und hielten die Projektsteuerung nah am Entwicklungsteam. Ergänzt wurde dies durch den Product Manager auf Kundenseite. In Discovery-Meetings mit Fokus auf Priorisierung und Anforderungen sorgte der enge Austausch zwischen beiden Rollen für schnelle Entscheidungen und hohe Umsetzungsqualität. Die technische Umsetzung übernahm das Entwicklungsteam von PPW.

Discovery first - Delivery Second

Scrum erwies sich in diesem Projekt als passendes Projekt-Framework, da ein großer Funktionsumfang und komplexe Business-Logiken vorlagen, deren Zusammenhänge nur schrittweise entdeckt und verstanden werden konnten. Mit dem eingesetzten Dual-Track-Scrum-Framework konnten wir neue Features zunächst gründlich analysieren und auf die Kernanforderungen reduzieren, bevor konkrete Lösungen definiert wurden. So stellten wir sicher, dass kein unnötiger Entwicklungsaufwand entstand und die Umsetzung zielgerichtet blieb.

Alle Stakeholder an Bord

Alle Stakeholder konnten den Fortschritt jederzeit mitverfolgen und aktiv in die Priorisierung eingreifen. Interne Nutzergruppen, wie das Team der Kursbetreuung, sahen ihre eigene Benutzeroberfläche wachsen, konnten den Entwicklungsprozess nachvollziehen, direkt Feedback geben und ihre Wünsche einbringen. So entstand eine enger Austausch zwischen Entwicklung und Anwendern, die die Relevanz und Qualität der entwickelten Funktionen sicherstellte.

Vom wandelnden Skelett zum funktionierenden Produkt

Alle Stakeholder konnten den Fortschritt jederzeit mitverfolgen und aktiv in die Priorisierung eingreifen. Interne Nutzergruppen, wie das Team der Kursbetreuung, sahen ihre eigene Benutzeroberfläche wachsen, konnten den Entwicklungsprozess nachvollziehen, direkt Feedback geben und ihre Wünsche einbringen. So entstand eine enger Austausch zwischen Entwicklung und Anwendern, die die Relevanz und Qualität der entwickelten Funktionen sicherstellte.

Was ist ein Minimal Lovable Product?

Ein Minimal Viable Product (MVP) konzentriert sich darauf, die grundlegendste funktionsfähige Version eines Produkts schnell auf den Markt zu bringen, um Hypothesen zu testen und Nutzerfeedback zu sammeln. Letzteres ist jedoch mit einer wachsenden Herausforderung verbunden. Die Qualität der Oberflächen von digitalen Produkten und Services ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen - und damit auch die Erwartung der Nutzer an ein neues Produkt. Deshalb geht ein Minimal Lovable Product (MLP) einen Schritt weiter: Es liefert nicht nur die Kernfunktionalität, sondern sorgt auch dafür, dass Nutzer einen guten ersten Eindruck vom Produkt hat, indem Design, Usability und kleine Erlebniselemente von Begin an eine positive und intuitive Erfahrung schaffen.

Ein Designsystem als Empowerment für Entwickler

Das gut definierte und passend ausgeprägte Designsystem hat es FE Entwicklern erlaubt, für neue Bereiche wie der Dozenten- und Adminoberfläche neue Features zu integrieren, ohne das vorher Figmadesigns erstellt werden mussten. enge Zusammenarbeite mit UX talentierten FE Entwicklern und der UX Abteilung konnten Gestaltungsfragen und Unsicherheiten on the Fly besprochen und gelöst werden.

UX Lösungen für knifflige Stellen

Als kleines UX-Team arbeiteten wir eng verzahnt zwischen Discovery und Delivery und ermöglichte schnelle Iterationen und zielgerichtete Lösungen. Mit gezielten UX-Refinements konnten wir gemeinsam mit Product Owner und Product Manager knifflige UX-Herausforderungen meistern und sicherstellen, dass die Produkterfahrung stets intuitiv und konsistent bleibt.

Software und Technologien für dieses Projekt

Ihr habt ein kniffliges Problem oder ein anstehendes Projekt?

Lasst uns darüber sprechen.

Oliver SchirokStudio Director

Weitere Cases und Fachartikel

Laudius Online Campus – Teil1: Die Vision

Wir haben einem historisch gewachsenen Online-Campus ein zeitgemäßes und nutzerfreundliches Update verpasst. Herausgekommen ist eine Produkt Vision, die für alle beteiligten Stakeholder ein Nordstern bei der anschließenden Realisierung des Projekts ist.

Zur Laudius Casestudy Teil 1: Vision

UX und Scrum für erfolgreiche Produkte

In der modernen Produktentwicklung sind Scrum und UX entscheidende Erfolgsfaktoren. Die Integration von UX in Scrum stellt jedoch weiterhin eine Herausforderung für viele Organisationen dar.

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Vorteile von Design Systemen

Wie gewährleisten wir die konsistente Qualität von Benutzeroberflächen? Wie vereinfachen wir Konzeption und Entwicklung und werden schneller in der Umsetzung? Wie vermeiden wir es, Designentscheidungen immer wieder neu zu treffen? Bei diesen Fragen in der Produktentwicklung kann ein Design System helfen.

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